Wie ein verbessertes „wahrgenommen …

posted by Gerri Brandstetter / Vienna : 06. Juli 2016
… werden die Erfolgschancen für ein erfolgreiches Marken-Entwicklungsvorhaben erhöhen.

Die Kunst der Marken-Auftritts-Inszenierung liegt darin, die Marke und Ihrer Präsenz in der Umsetzung so auszurichten und zu gestalten, dass sie die besseren Chancen in der Wahrnehmung hat, als die Mitbewerber-Marke.

…die Erfolgschancen für ein erfolgreiches Marken-Entwicklungsvorhaben erhöhen.

Die Kunst der Marken-Auftritts-Inszenierung liegt darin, die Marke und Ihrer Präsenz in der Umsetzung so auszurichten und zu gestalten, dass sie die besseren Chancen in der Wahrnehmung hat, als die Mitbewerber-Marke. Diese Herausforderung wird zudem um eine weitere Dimension erschwert,
da auch die Vielfalt der Medien-Formate und Wahrnehmungs-Optionen verschärfen diesen Wettbewerb und Kampf um das „ gesehen und wahrgenommen werden“ zur Potenz.

Tatsache ist: Jeder Impuls, jede Kleinigkeit im Kontext zur Marke, jeder Marken-Wahrnehmungs-Kontakt zählt. "Du wirkst wie Du bist und damit - welche Eindrücke Du vermittelst und hinterlässt."

Wie bei einer Persönlichkeit gilt das Gleiche Prinzip für Marken und deren Eindrucksfaktoren.
Damit sind das Image, die entsprechende Markengeschichte, sowie die aktuellen Geschehnisse rund um eine Marke gemeint. Die Summe aller Eindrücke ergeben in der Regel jeweils „einen bestimmten aber auch sehr spezifischen Eindruck“ einer Marke, der jedoch immer aus dem persönlichen Blickwinkel und der Einschätzung des jeweiligen Betrachters zu bewerten ist.

Erreicht man bei einer größeren Menge an Personen einen sich sehr gleichenden oder ähnlich gelagerten Eindruck zu einem Marken-Auftritt, dann können sich daraus bereits messbare Image- und andere Werte-Faktoren ableiten und zuordnen lassen. Übrigens: Wenn Image-, Bekanntheits- wie weitere kaufmännisch relevante Markt-Werte und Daten vorliegen, lassen sich der Wert und die Relevanz einer Marke in validen monetären Zahlen darstellen. Dieser Marken-Geld-Wert kann auch als Abgleich zur jeweilig gegebenen Unternehmens-Wertsituation dargestellt werden.

 

Worauf kommt es bei der Entwicklung einer Marke an?
Wie können die wesentlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Marke geschaffen werden?
Kann ein bestimmtes und gewünschtes Marken-Image gezielt entwickelt und umgesetzt werden?
Warum scheitern andererseits so viele Marken, und der erhoffte Erfolg bleibt aus?
Die Antworten auf all diese Fragen sind komplex, dennoch gibt es einige Basismaßnahmen,
die die Aussicht auf einen gewünschten Erfolg erheblich verbessern:

Die ersten Schritte und Voraussetzungen eine erfolgversprechende Marke im Markt positionieren zu
können, bedürfen einer sorgfältigen Vorbereitung bei der Konzeption und Gestaltung des geplanten Marken-Auftritts.

80% all unserer bewussten und unbewussten Wahrnehmung findet über das Sehen statt!
Beherzigen wir nur diesen Aspekt, können wir daraus ableiten, dass dem visuellen Auftritt einer Marke und der damit verbundenen Marken-Inszenierung größte Aufmerksamkeit zu widmen ist.
In der Realität trennt sich hier bereits die Streu vom Weizen, denn die Lösung dieser komplexen Aufgaben wird sehr gerne und oft durch die persönliche Empfindung von Auftraggebern geprägt.
Auftragnehmer, wie Agenturen oder Grafiker, scheuen sich oft davor, Ihre Kompetenz gegen
unzureichende oder schlechte Briefing-Vorgaben einzubringen – nur um den jeweiligen Auftrag nicht zu gefährden. Im Endeffekt liegt hier bereits ein Fakt für ein mögliches Projektscheitern vor.
Persönliche Vorstellungen von Auftraggebern sind in der Regel nur als Basis-Briefing-Information oder Wunschdefinition geeignet und entsprechend zu berücksichtigen.

 

Auch wissenschaftliche Erkenntnisse helfen in erster Line nur dann, wenn Sie im Kontext verstanden werden und vor allem, wenn Sie bei praktischen Lösungsansätzen nachvollziehbar eingesetzt und genutzt werden können und dort die erhoffte Wirkung erzielen: Ein Beispiel: Die Hirnforschung hat nachgewiesen, dass wir Menschen uns besser orientieren können, wenn wir Ordnung als Prinzip vorfinden.

Ist eine Webseiten-Gestaltungslösung angenehm strukturiert, sind die Inhalte, Bilder wie Texte klar und übersichtlich aufgeteilt, dann finden wir uns einfach besser zurecht und wir beurteilen diese Seite als sehr angenehm – sie gefällt!

Aus der empirischer Forschung und dem Marketing wissen und kennen wir auch den daraus abgeleiteten Grundsatz: „ Gekauft wird was gefällt“. Aus diesem simplen Beispiel ist der praktische Nutzen für eine Grundregel zur Verbesserung der Wahrnehmungs-Chancen von Inhalten bereits einfach abzuleiten. Beachten Sie bei Ihren Umsetzungslösungen das Prinzip der Ordnung und der klaren Strukturierung und ein wichtiges Kriterium wird erfüllt!

5 Gründe, warum Marken-Entwicklungsvorhaben, in die große Hoffnungen auf Markterfolge gesetzt werden, so oft scheitern:

  1. Die grundsätzlichen Überlegungen zum Vorhaben wurden nicht detailliert genug in Szenarien und visionären Optionen durchgedacht und in Projekt-Planung und das Briefing entsprechend einbezogen.
  2. Auf Expertenmeinung und Inputs von außen wurde verzichtet
  3. Logo- und Marken-Auftritts-Gestaltung werden im „do it yourself“-Verfahren oder von für diese Aufgaben ungeeigneten Grafiker oder „Professionisten“ gelöst. Dabei bleiben wesentliche Faktoren, die für die visuelle Wahrnehmung wichtig sind, unberücksichtigt. Die Marke, und der damit verbundene Markenauftritt, starten dann bereits sichtbar und empfunden als „selbstgemacht“. Dieser Eindruck des „Unprofessionellen“ wird auf allen Wahrnehmungs- und Medienebenen übertragen. Beginnend bei der Bildsprache, der Art der Marken-Auftritts-Inszenierung, über die Präsentation der Markengeschichte und Inhaltsvermittlung - alle Eindrücke wirken und werden gefühlsmäßig von Betrachtern oder Kunden als „weniger wertig“ eingestuft.
    Beispiele für dieses „do it yourself“-Problem finden Sie bei vielen heimischen Hotel-Anbietern die es mit ihren lokalen Gegebenheiten versuchen, eine lokale Marke zu sein bzw. zu werden.
  4. Eine größere visionäre Planungs- u. Umsetzungs-Sicht wird als mögliches Entwicklungsszenario in der Projektstartplanung nicht angedacht. Diesen Fehler halte ich für den Kardinalfehler in einer Projekt-Planung und Erst-Umsetzungsinszenierung. Warum?
    Wie soll etwas Bedeutendes und Großes entstehen, wenn bereits in der Visionsphase eines Vorhabens die Chance auf großen Erfolg für nicht möglich gehalten und berücksichtigt wird!
    Empfehlung: Nutzen Sie eine Projekt-Planungsphase zur Veranschaulichung von Perspektiven und Zukunfts-Szenarien mit visualisierten Beispielen. Diese Maßnahme und Betrachtungserweiterung gibt Ihnen mehr Entscheidungssicherheit und rechtfertigt immer den kleinen Mehraufwand am Start eines Vorhabens.
  5. Gerne wird der Kostenfaktor als Grund für die jeweilig aktuelle bestehende Lösung als Rechtfertigung angeführt. Grundsätzlich spürt jeder von uns, ob eine Lösung gefühlsmäßig weitgehend entspricht oder auch nicht. Hier belügen sich Auftraggeber gerne selbst. Bei meinen Recherchen habe ich festgestellt, dass für gute Lösungen oft weniger bezahlt werden musste, als für schlechte Lösungen. Jede Leistung kostet Geld. Die Frage ist nur, mit wem setze ich so ein Vorhaben in die Tat um, und wie professionell ist neben der Konzept- und Gestaltungslösung auch die Lösung der kaufmännischen Belange. Alle Kostenthemen gehören in der Planungsphase und vor Projektstart klar und verbindlich definiert und mit allen involvierten Personen abgesprochen.

 

Last but not least: Jedes Marken-Vorhaben kann ganz klein starten und sich in der Folge zum großen Erfolg entwickeln. Die Grundlagen für eine erfolgreiche Entwicklung werden jedoch immer am Beginn in der Entstehung und der Art der Umsetzung eines Vorhabens gemacht. Tatsche ist auch, in der Regel haben Projekte und Vorhaben für den erfolgreichen Durchbruch immer nur eine einzige Chance.

Daher empfehle ich, überlegen und entscheiden Sie sich dazu, die angeführten 5 Punkte in Ihre Überlegungen mit einzubeziehen. Setzen Sie Ihr Vorhaben in der Folge mit passenden und vor allem mit erfahrenen Partner um. Dazu viel Erfolg und alles Gute!

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